DBBW, die Dokumentations- und Beratungsstelle des Bundes zum Thema Wolf
Zu unseren Aufgaben gehört es, die Behörden von Bund und Ländern bei Fragen zu wildlebenden Wölfen zu beraten und die in den Bundesländern erhobenen Daten zum Wolfsvorkommen bundesweit zusammenzufassen und in aufbereiteter Form der Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen. Die DBBW stellt die hier dargestellten Informationen im Auftrag des Bundesamts für Naturschutz mit Mitteln des BMUV zusammen. Auf den folgenden Seiten finden Sie aktuelle Ergebnisse aus dem Monitoring des deutschen Wolfsvorkommens sowie Informationen aus dem Management von Wölfen in Deutschland - wie die nationale Statistik zu Übergriffen auf Nutztiere, sowie allgemeine Hintergrundinformationen zur Tierart Wolf.
Aktuelles
Erstmals haben sich Goldschakale in Schleswig-Holstein angesiedelt. Ein territoriales Goldschakalpaar konnte im Kreis Plön nachgewiesen werden. Es konnten zwei Goldschakale anhand ihres charakteristischen Heulens identifiziert werden: Das Heulen dieser Art ist unverwechselbar, so dass es als verlässlicher Nachweis (C1) bewertet werden kann. Insgesamt neun Ton-Aufnahmen der beiden Tiere wurden innerhalb von etwa zwei Wochen dokumentiert.
Weiterlesen … Erstes Goldschakal-Territorium in Schleswig-Holstein
Der Wolf, der in den vergangenen Tagen mehrfach in Hamburg gesichtet wurde und eine Frau verletzte, wurde in die Freiheit ausgewildert. Am Abend des Ostersonntags wurde das Tier mit einem Sender ausgestattet und erfolgreich ausgesetzt. Im Rahmen des LIFE Wild Wolf-Projektes wird der Wolf nun länderübergreifend konsequent überwacht. Sein Standort wird stehts nachvollzogen und Jäger können jederzeit kurzfristig eingreifen. Im Sinne des Tierschutzes macht die Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft (BUKEA) zum Standort des Tieres keine Angaben.
Weiterlesen … Nach Vorfall in Hamburg: Wolf ausgewildert und unter intensiver Beobachtung
Der weibliche Wolf mit der Kennung GW4816f hat sich im Territorium Enztal im Nordschwarzwald niedergelassen. Das Tier wurde erstmals mittels DNA-Nachweis am 03.01.2026 in der Region nachgewiesen. Mit der Auswertung eines Losungsfunds vom 12.03.2026 aus Gernsbach (Landkreis Rastatt) gilt nun als gesichert, dass sich die Fähe seit mindestens drei Monaten im Territorium Enztal aufhält – dem Territorium des Rüden GW852m. Gemäß nationaler Monitoringstandards ist damit eine Paarbildung bestätigt.
Weiterlesen … Baden-Württemberg - Fähe im Enztal-Territorium als sesshaft nachgewiesen